Alle Beiträge von Jutta Lenz

Rundfahrt Saarland und Luxemburg

Heute früh war es draußen so kalt, dass wir im Bus frühstückten und die Standheizung laufen ließen. Ja, es ist deutlich spürbar Ende September und der Herbst klopft heftig an. Aber für den heutigen Tag war es tagsüber noch einmal sonnig und warm angekündigt.

 

Unsere Tagesplanung sah für heute eine Rundfahrt mit einigen Highlights vor. Erstes Ziel war Kastel-Staadt, wenn auch schon die Fahrt dorthin aufgrund vieler Straßensperrungen ziemlich abenteuerlich war. Letztendlich erreichten wir aber unser Ziel und genossen den Ausblick auf die Klause und die Saar. Der Ehrenfriedhof machte wieder einmal nachdenklich, wenn man sah, wie viele Soldaten noch in den letzten Kriegswochen ihr Leben verloren hatten. Sehr traurig.

Weiter ging es nach Orscholz, wo wir an der „Cloef“ den Blick auf die Saarschleife bei Mettlach genossen – an diesem Touristen-Hotspot zusammen mit vielen, vielen anderen. Den Baumwipfelpfad sparten wir uns, weil erkennbar war, dass sich viele nicht an die obligatorische Maskenpflicht hielten und wir uns nicht ärgern und gefährden wollten.

Dafür besuchten wir das Outletcenter in Mettlach. Zwar gab es kein neues Geschirr von Villeroy+Boch, das dort seinen Sitz hat, aber zumindest einen Plätzchenteller für Weihnachten gönnten wir uns und es gab neue Birkenstocks für Ralf. Anschließend kauften wir uns in einem Café zwei Stücke Zwiebelkuchen, die wir auf einem leeren Wanderparkplatz bei Burg Montclair verzehrten. Ein bisschen Vanlife-Feeling für uns.

Statt von Mettlach an der Saar zurück nach Saarburg zu fahren, entschieden wir uns als Europa-Fans zu einem Abstecher nach Luxemburg. In Schengen wollten wir zum einen natürlich tanken (0,92 € statt wie hier um Saarburg herum 1,28 € pro Liter Diesel), aber auch das Europa-Denkmal ansehen. Das war uns einfach wichtig, weil vom Europa-Gedanken immer noch überzeugt sind.

Eigentlich wollten wir von hier dann wieder zurück nach Mettlach, um unsere Tour wie beschrieben fortzusetzen, was uns wegen der vielen Straßensperrungen aber leider nicht gelang. So fuhren wir auf direktem Weg zurück zum Campingplatz, wo ich Reisetagebuch schrieb, meine erste Pizza im Omnia buk und wir den letzten Abend auf dem Campingplatz genossen. Morgen geht es nach Eller und am Donnerstag oder Freitag zurück nach Hause, um am Samstag zu Bumblebee zu fahren. Ob wir ihn wohl kaufen werden?

Saarburg

 

Die Nacht war ziemlich kühl, aber ansonsten recht gut, auch wenn ich etwas Rückenschmerzen hatte. Klar, wir waren abends aufgrund der niedrigen Temperaturen ja auch schon früh im Bus gewesen. Außerdem plagte mich meine Blase, denn mich hatte am Vortag plötzlich eine Blasenentzündung ereilt.

Deshalb war unser erstes Ziel auf unserem Spaziergang nach Saarburg, den wir nach einem wunderbaren, fast französischem Frühstück mit Croissant, Pain au Chocolat und Baguette, starteten eine Apotheke. Hier wurde ich gut mit Femmanose versorgt und ich hoffte, dass es bald wieder besser wird.

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Fahrt nach Saarburg

Ralf hatte im Reiseführer den schönen Campingplatz Waldfrieden (nein, kein Friedhof, auch wenn der Name irgendwie danach klingt) in Saarburg gefunden. Da es an der Mosel aufgrund der coronabedingten Reisesituation furchtbar voll war, erschien uns die Saar als willkommenes Ausweichziel. Tatsächlich war auch noch bzw. wieder ein Stellplatz für uns frei und so fuhren wir gegen Mittag in etwa eineinhalb Stunden von Eller nach Saarburg.

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18. bis 24. September 2020 – Mosel-Saar-Tour

Der letzte Urlaub dieses ersten Corona-Jahres stand an. Die Frage, wohin es gehen sollte, hatte sich schon vor einiger Zeit erübrigt. Meine Schwester Ruth, die in meinem Elternhaus in einem kleinen Örtchen an der Mosel lebt, hatte uns eingeladen – zur Terrasseneinweihung bzw. zum Hochzeitsessen, weil sie für uns überraschend ihren langjährigen Lebenspartner heiraten wollte. Wie schön!

Die Tage vor der Abreise waren in der Arbeit aufreibend, der Urlaub stand aufgrund unvorhergesehender Umstände im Unternehmen sogar ganz auf der Kippe. Aber letztendlich konnten wir dann am Freitagmorgen doch Richtung Mosel starten. Die Fahrt war wie befürchtet anstrengend mit vielen Staus. Nach 8 Stunden waren wir aber dann dort und konnten bis 2 Uhr nachs ein schönes Fest auf der Terrasse feiern. Es war nur eine kleine Runde, aber genau das war auch gut so.