Moustiers Sainte Marie

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Vor 7 Uhr morgens wurden wir durch laute Maschinengeräusche aus Richtung Strand geweckt und meinten zunächst scherzhaft „Der Platz wird geräumt wegen Saisonende“ (es war tatsächlich der vorletzte Tag vor Schließung des Campingplatzes). Als wir schließlich aufstanden und zum Strand spazierten, sahen wir vor der Küste zwei Kriegsschiffe liegen und bemerkten bewaffnete Soldaten am Strand. Kein schönes Gefühl! Tatsächlich fand wohl ein Manöver der französischen Armee statt und es bot sich uns ein „Schauspiel“, auf das ich gerne verzichtet hätte mit eben genannten Kriegsschiffen vor der Küste, Landungsbooten, Panzern sonstigen schwerem Kriegsgerät und vielen Soldaten. Später gab es noch Geschrei und Schüsse  – höchste Zeit für uns zu verschwinden.

Weiterlesen

Campingplatz Le Dramont, Saint Raphael

Dienstag, 8. Oktober 2019

Weil wir die Atmosphäre auf dem Campingplatz trotz mieser sanitärer Anlagen sehr genossen haben, hatten wir unseren Aufenthalt auf dem Platz um einen Tag verlängert.

Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren nach Saint Raphael. Der Ort am Meer hat uns aber überhaupt nicht gefallen und deshalb fuhren wir die „Corniche d’Or“, die Küstenstraße entlang des Esterel-Gebirges Richtung Cannes. Hier gab es wunderbare Ausblicke und zahllose kleine Buchten, die im Sommer sicher toll zum Baden sind.

Weiterlesen

Campinplatz Le Dramont, Saint Raphael

Montag, 7. Oktober 2019

Nach einer guten Nacht teste Ralf zunächst die Duschen. Ich wollte lieber warten, bis es etwas wärmer wurde, denn morgens wehte ein kühler Wind. Später wurde es dann sonnig und richtig warm, fast heiß.

Unser Besuch beim Dorfbäcker war sehr erfolgreich und wir frühstückten tolle leckere Croissants, Pain de chocolat und ein Pain Tradition. Ich war im Himmel, waren doch das Brot und die Backwaren gewichtige Gründe für mich, endlich einmal Urlaub in Frankreich zu machen.

Weiterlesen

Auf dem Weg nach Frankreich

Sonntag, 6. Oktober 2019

Heute ging es endlich auf, Frankreich ruft jetzt schon so lange. Ein schnelles Frühstück, packen, dann sollte es losgehen. Dann wurde Ralf aber etwas unruhig und ziemlich blass, weil er das Band, das gezogen werden muss, damit der Beifahrersitz gedreht werden kann, nicht mehr fand. Es hatte sich so richtig blöd im Mechanismus verhakt. Unter Einsatz allen verfügbaren Werkzeugs, einem blutenden Finger und gut einer halben Stunde Zeit gelang es ihm dann doch, das Problem zu lösen. Puh, Glück gehabt – ich hatte schon all unsere Reisepläne schwinden gesehen.

Weiterlesen