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Camping Zeh am See Niedersonthofen, Allgäu

Sonntag, 15. September 2019

Die letzte Nacht war die Hölle! Ich hatte schon die ganzen letzten Tage wachsende Rückenschmerzen gehabt, die jeweils nachts schlimmer wurden. Zusammen mit den Schmerzen in meiner linken Schulter wusste ich in dieser Nacht aber nicht mehr, wie ich auf den harten Matratzen unseres Busses noch liegen sollte. Die Stunden zogen sich und ich betete, dass bald der Morgen käme. Wie sollte das bloß funktionieren, wenn wir Anfang Oktober für zwei Wochen nach Südfrankreich fahren?

Um 7 Uhr konnten wir dann endlich aufstehen. Mit einer Ibu 600 und etwas Bewegung wurden die Schmerzen dann bald erträglicher. Wir frühstückten, packten unsere Sachen und machten einen letzten Spaziergang zum See. Auf dem Weg dorthin plauderten wir noch ein wenig mit unseren Nachbarn und erhielten den Tipp, uns „Topper“ für die Matratzen anzuschaffen. Der Nachbarsfrau war es genauso wie mir ergangen und mit den Toppern schläft sie nun viel besser. Das gab mir neue Hoffnung und so konnten wir den Ausflug noch glücklich beenden.

Camping Zeh am See Niedersonthofen, Allgäu

Samstag, 14. September 2019

Nach den vielen körperlichen Aktivitäten gestern und vorgestern sollte der heutige Tag etwas ruhiger verlaufen und wir wollten vor allem unseren Radius etwas erweitern. Schließlich waren wir im Allgäu, also wollten wir uns auch einmal die Alpen anschauen. Zu diesem Zweck wollten wir ein Stück der Deutschen Alpenstraße fahren: Immenstadt-Pfronten.

Leider stellte sich bald heraus, dass bei diesem herrlichen Wetter auch andere diese Idee hatten …

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Camping Zeh am See, Niedersonthofen – Allgäu

Nach dem Frühstück stiegen wir bei strahlendem Sonnenschein auf unsere E-Bikes, die wir nach der Anschaffung von „Paulchen“ zum ersten Mal dabei hatten und machten uns auf den Weg. Einen genauen Plan, wo es hingehen sollte, hatten wir nicht, visierten erst einmal Immenstat an.

Leider stellte sich heraus, dass Google Maps nicht das geeignete Medium ist, um per Fahrrad auf ruhigen Wegen ein Ziel zu erreichen. So kehrten wir immer wieder um und fuhren zuletzt trotzdem durch eine gewaltige Baustelle. Das war alles andere als schön und so war klar, dass für den Rückweg eine andere Strecke gefunden werden muss.

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Camping Zeh am See, Niedersonthofen – Allgäu

Mittwoch, 11. September 2019

Vor fast genau einem Jahr hatte ich die verwegene Idee, einen zum Camper ausgebauten NV 200, den Alpincamper, zu mieten und ein Probewochenende darin zu verbringen. Ralf stimmte zu, ich startete eine Anfrage, die positiv beschieden wurde. Als Ziel dachte ich mir das Allgäu aus und Google spuckte als eines der ersten Suchergebnisse den Campingplatz Zeh am See aus. Zusammen mit dem coolen Camper ein absoluter Volltreffer, der uns schockverliebt ins Campen hinterließ. So hatte alles begonnen und heute sind froh darüber, weil uns die kleinen und größeren Auszeiten im Camper so gut tun.

Nachdem die Campingsaison so langsam dem Ende zuging und um uns das Warten auf den geplanten Frankreichurlaub zu verkürzen und um das „Jubiläum“ angemessen zu begehen, nahmen wir uns angesichts des angekündigten Traumwetters 2 Tage frei und starteten Mittwochnachmittags Richtung Allgäu. Beide nach anstrengenden Arbeitswochen urlaubsreif.

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Landvergnügen in Neumarkt-St. Veit

Freitag, 30. August 2019

Eigentlich war für dieses Wochenende keine Tour geplant. Da aber die Wetteraussichten gut waren und für die nächsten Tage Herbstwetter angekündigt war, schlug Ralf vor, für eine Übernachtung quasi in die Nachbarschaft zu fahren. Neumarkt-St. Veit liegt am anderen Ende des Landkreises Mühldorf und wir waren bisher noch nie in dieser Ecke.

Freitagsmittags waren wir noch bei meinem Sohn zum Essen eingeladen, danach ging es nach Hause. Packen, die Katzen versorgen und los. Eine gute Stunde später erreichten wir den Hof, der direkt in Sichtweite der Bundesstraße und der Regionalbahn liegt. Trotzdem ein nettes Plätzchen.

Nach der sehr freundlichen Begrüßung durch die Bäuerin durften wir uns aussuchen, ob wir lieber unter dem Apfelbaum oder hinter dem Hof stehen wollten. Obwohl der Platz unterm Baum natürlich schöner gewesen wäre, entschieden wir uns wegen vieler Wespen, die an dem Fallobst naschten, doch für den Hofplatz, der zudem noch den Vorteil hatte, dass WC und Dusche näher lagen. Die Gastgeber waren extrem freundlich und auskunftsfreudig. Keine Spur von Meckern über unverschämte Camper, stattdessen bekamen wir alles erklärt und wurden durch die Haselnussplantage geführt. Weiteres Highlight für mich: der nette Hofhund Rocky.

Bei Sonnenuntergang gab es noch ein stimmungsvolles Abendessen neben einem Holzstapel, in dem das Leben derdort lebenden Kleintiere rumorte. Lange saßen wir noch bei angenehmen Temperaturen, gut mir Autan eingesprüht, draußen. Die Nacht war erstaunlich ruhig, abgesehen von einer lästigen Stechmücke im Auto.

Morgens durften wir die Dusche des Hofs benutzen. Nach dem Frühstück kauften wir noch leckere Haselnüsse und sonstige Dinge im Hofladen ein, bevor es gegen Mittag nach Hause ging. Das Städtchen Neumarkt, dem wir auf dem Weg noch einen Besuch abgestattet hatten, lud leider nicht zu einem längeren Aufenthalt ein.

Auf jeden Fall war es jedoch ein gelungener Ausflug, der ein wenig mit Landvergnügen versöhnt hatte.