Weißenburg – Auf den Spuren der Römer

Die erste Nacht im Camper war überraschend gut. In den Schlafsäcken schläft man kuschelig warm, auch wenn es morgens nur noch 8 Grad Temperatur im Bus hatte. Auch die Matratzen zusammen mit den Lattenrosten sind super bequem und meine Rückenschmerzen am Morgen waren deutlich geringer als nach den Nächten im Alpincamper letztes Jahr. Frühmorgens haben wir dann aber doch die Standheizung eingeschaltet und sie hat brav auf 20 Grad geheizt und das mit einer Lautstärke, dass wir sogar noch einmal einschlafen konnten.

Womit ich allerdings nicht in diesem Ausmaß gerechnet hatte, war das Chaos, das im Bus herrschte. Klar, es ist halt alles sehr beengt und man räumt eigentlich ständig hin und her. Da müssen wir uns noch Strategien und Routinen entwickeln, aber das wird schon noch. Alles in allem waren aber bereits jetzt sehr zufrieden und glücklich.

Nach dem Frühstück packten wir den Bus fahrbereit, postierten Stühle, Tisch und eine Kiste als Platzhalter auf unserem Stellplatz und machten eine kleine Erkundgungsfahrt. Die Gegend ist wirklich sehr schön, ein bisschen wie die Mosel mit ihren Seitentälern und kulturell sehr von den Römern (wie die Mosel) und dem Limes geprägt. Wir besuchten Weißenburg, was uns sehr gut gefallen hat. Ein wunderschönes altes Städtchen mit römischem Kastell, dessen Grundmauern und Therme freigelegt und von dem ein Tor rekonstruiert wurde. Dann besuchten wir noch die Festung Wülzburg und einen Limesturm, der von einheimschen Jugendlichen zum chillen und feiern genutzt wurde.

Auf dem Campingplatz genossen wir bei herrlichem Wetter wieder unser neues Camperleben. Obwohl der Platz inzwischen etwas voller geworden war, hatten wir ringsum jede Menge Freiraum und Privatsphäre. Wir fühlten uns sehr, sehr wohl.

 

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