Ausflug nach Arnis

Heute Nacht hatte es noch einmal geregnet und das Wetter zeigte sich immer noch stürmisch und durchwachsen. Deshalb stiegen wir nach dem Frühstück in den Bus und fuhren Richtung Schlei.

Unser erstes Ziel sollte Arnis sein, die kleinste Stadt Deutschlands mit nur 300 Einwohnern. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir ein Hinweisschild zu einem „Thing“, einem alten Gerichtsort der Germanen, der von einigen aktiven Einwohnern der Gemeinde liebevoll rekonstruiert worden war. Ich fand die Stätte sehr eindrucksvoll.

Auch Arnis hat mir sehr, sehr gut gefallen. Die Häuschen alle wunderschön hergerichtet, ein wahrer Genuss, dort durchzuschlendern. Dort genehmigten wir uns auch unser erstes Fischbrötchen für diesen Urlaub, das sich in einem Strandkorb trotz Wind und einem Regenschauer gut und gemütlich verzehren ließ.

Wir fuhren weiter und überquerten bei Missunde mit der Fähre die Schlei – unser kleiner Bus zum ersten Mal auf dem Wasser.

Die weiteren angeblich sehenswerten Orte ließen wir aus, weil sie so klein waren, dass wir schneller durchgefahren waren als wir reagieren konnten. Deshalb ging es über die Klappbrücke in Kappeln wieder zurück in die Wohnung, weil wir uns für heute noch vorgenommen hatten, das eingetroffene Angebot für die Fenstererneuerung unseres Hauses zu prüfen. Außerdem habe ich noch ein Brot gebacken.

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