Orvieto und Todi

Obwohl mein Fuß immer noch ziemliche Probleme bereitete (aber ich nahm inzwischen 2x täglich eine 600er Ibu ein) wollte ich trotzdem die Gegend erkunden. Das kleine Städtchen Orvieto war im Reiseführer sehr empfohlen und so machten wir uns dorthin auf. Nachdem wir mit einem kleinen Kampf endlich einen sehr engen Parkplatz ergattert hatten, ließen wir uns durch die Straßen und Gassen treiben. Es gefiel uns außerordentlich gut, insbesondere auch der schwarz-weiß gestreifte Dom. Natürlich gönnten wir uns auch wieder eine kleine Stärkung unterwegs. Leider machte nach 2 Stunden mein Fuß schlapp und so ging es zurück zum Auto.

Wir statteten noch der Stadt Todi einen Besuch ab. Vom Parkplatz aus ging eine kleine Seilbahn in die Altstadt aber außer für einen Kaffee an der zentralen Piazza reichte leider unsere Energie nicht mehr. So fuhren wir zurück zum Campingplatz.

Hier schmiedeten wir weitere Pläne. Eigentlich wollten wir ja ursprünglich ganz in den Süden Italiens reisen, aber ich scheute ein wenig (oder ein wenig mehr …) die weite Fahrt und insbesondere die Rückreise. Außerdem waren die Wetteraussichten für Samstag und Sonntag italienweit etwas wechselhaft mit stellenweisen sogar Gewitter. So reifte zunächst der Plan, für die nächsten zwei bis drei Nächte ein Hotelzimmer oder eine Ferienwohnung zu mieten. Aber wo? Ostküste oder Westküste? Salerno oder Bari? Ralf zog es in den Süden, mich in den Norden. Schließlich entschieden wir uns für die Marken, wo Ralf das Anwesen Lavanda-Blu entdeckt hatte, eigentlich wegen dem Minicampingplatz am Haus. Aber man vermietet dort auch B+B und Ferienwohnungen bzw. Apartments und so startete Ralf spätabends noch eine Anfrage für die nächsten 3 Nächte, auf die wir eine positive Antwort erhielten. Beruhigt konnten wir uns danach in unserem gemütlichen Camper, in dem wir immer wunderbar schlafen konnten, zur Ruhe begeben.

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