Haithabu

Für heute hatte der Wetterbericht einen Wetterwechsel zu regnerischem Wetter angekündigt. Morgen schien jedoch noch die Sonne, so dass wir wieder draußen frühstücken konnten. Kurze Zeit gesellte sich Arnold mit seinem Kaffee zu uns, musste dann aber wieder zum Arbeiten ins Haus. Bevor wir uns aber wieder zurücklehnen konnten, fuhr ein Traktor mit Güllefass auf die angrenzende Wiese. Diese war an unserem ersten Tag hier gemäht worden, vorgestern Abend wurde das Heu eingebracht und schon da hatte ich genau das befürchtet, was nun eingetreten war. Die „Freuden“ des Landlebens halt …

Wir ergriffen deshalb zunächst die Flucht nach drinnen und fuhren später Richtung Schleswig. Hier besuchten wir Haithabu, ein rekonstruiertes Wikingerdorf aus dem Frühmittelalter an.  Auch wenn es anfing zu regnen und ziemlich viel los war (ins Museum versuchten wir erst gar nicht rein zukommen), hatte es mir gut gefallen.

Die gute Stimmung bekam einen kleinen Dämpfer, als wir in einem Laden, in dem wir uns einen kleinen Snack kaufen wollten, von einem anwesenden Kunden unfreundlich angesprochen wurden. Ein kleiner unerfreulicher Wortwechsel entspann sich,  der aber unsere gute Laune nur kurz eintrüben konnte. Die eingekauften Dinge wie hausgemachte Wurst und leckeres Baguette schmeckten jedenfalls sehr lecker.

Vorteil, wenn man mit dem Camper unterwegs ist. Coronasichere Pause unterwegs

Nachdem es sich dann aber, wie man es sich für Norddeutschland so vorstellt, einregnete, fuhren wir noch kurz zum einkaufen und machten es uns dann in der Wohnung gemütlich. Heute waren wir froh, dass wir nicht auf die beengten Platzverhältnisse in unserem Camper angewiesen waren.

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