26.8. Anfahrt zu Azur Camping Regensburg

Nach einem Blick auf die Wettervorhersage für das kommende Wochenende kam mir sonntags die Idee, dass es nicht schlecht wäre, dem angekündigten Regen für den Voralpenraum zu entfliehen. Für die Region Regensburg war sonniges und trockenes Wetter angesagt. Also schauten wir nach einem passenden Campingplatz und entschlossen uns, auf dem Azur Campingplatz Regensburg einen Platz zu reservieren. Mitte der Woche wechselte dann die Vorhersage und für Regensburg war auf einmal unwetterartiger Dauerregen angekündigt. Na toll – Auf eine Tour, die wir für einen Kurztrip quasi nur im Camper auf einem matschigen Platz verbringen hatten wir keine Lust. Wir sahen uns schon die Campingplatzgebühr überweisen, ohne dass wir unser Haus verlassen haben.

Mittwochnachmittags sah die Prognose aber schon etwas besser aus, aus dem Starkregen wurde ein „normaler“ Regen und so entschlossen wir uns, dass wir uns Freitagfrüh entscheiden zu fahren oder den Platz zu stornieren. Donnerstagabend sah die Prognose schon wesentlich besser aus. Immer noch kein Traumwetter, aber trocken genug für eine weitere Flucht aus dem Alltag. Also blieben wir am Freitag im Homeoffice, machten um 12:00 Schluss, packten unseren Camper (inzwischen geht das immer routinierter) und machten uns auf den Weg.

Nach einem abenteuerlichen Weg durch eine Umleitung über verschiedene Dörfer und einem Stau auf der A93 landeten wir auf dem Platz. Wir bekamen eine kleine Parzelle nahe dem Durchgang zum Donauradwanderweg zugeteilt. Als wir unser Tarp von The Wildside aufbauten, war ich schon ein wenig in Eile, denn es war der nächste Regenguss angesagt und ich wollte einen trockenen Unterstand haben. Dummerweise hatte es eine sehr zudringliche Wespe auf Jutta abgesehen, die sich mehrmals einfach auf ihr niederließ. Als wir dachten, sie vertrieben zu haben und ich etwas genervt mit den eigenwilligen Heringen kämpfte, passierte es: In einer neuen Attacke der Wespe wurde Jutta  in den rechten Oberarm gestochen. Autsch, was ist das schmerzhaft. Wir behandelten den Stich zunächst mit dem „heat it“, den wir an unseren Schlüsselanhängern haben, bauten das Tarp fertig auf und gingen dann zur nächstgelegenen Apotheke um dort Fenistil zu besorgen.

Nachdem dies erledigt war, konnten wir uns endlich unsere vorher gekauften Kuchenteilchen und den obligatorischen Aperol Spritz gönnen und machten es uns nach einem kleinen Rundgang über den Platz erst einmal gemütlich.

Am frühen Abend beschlossen wir, nicht im Camper zu kochen, sondern die drei Kilometer die Donau entlang nach Regensburg zu gehen um dort nach unserer „Freitags-Pizza“ Ausschau zu halten. Wir fanden eine nette Pizzeria am Haidplatz – und obwohl unsere Bestellung zunächst vergessen ging, war die Pizza (und der Entschädigungsgrappa) lecker. Nach dem Rückweg, machten wir es uns noch gemütlich, bevor wir todmüde unter das Aufstelldach kletterten. Und all das ohne einen einzigen Regentropfen – wie schön!

 

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