Ascoli Piceno

Heute führte unser Weg in die wunderschöne Provinzhauptstadt Ascoli Piceno. Wir hatten letzte Nacht gut geschlafen, aber uns hatten irgendwelche gemeinen Stechmücken erwischt. Ralf hatte am Zeigefinger 2 Stiche nebeneinander, die sich bedrohlich blauschwarz gefärbt hatten. Bei mir sah es nicht ganz so schlimm aus, es war nur eine blaue eklige Blase. Sehr fies!

Die Anfahrt nach Ascoli Piceno war wieder abenteuerlich. Schon allein der Aufstieg vom Lavanda Blu zur „Hauptstraße“ ist eine kleine Herausforderung und der weitere Weg über zahllose Hügel und holprige Straßen hatte es auch in sich. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Das Städtchen hat wirklich wie versprochen eine wunderschöne Altstadt mit Plätzen und Gebäuden aus Travertin – angeblich ein Hauch von Rom, was wir aber nicht beurteilen können, da wir leider noch nie in Rom waren. Erster Anziehungspunkt war eine Oldtimer-Rallye, die viel Aufmerksamkeit bei den Einheimischen erregte.

Auf dem zentralen Piazza del Popole spielte sich dann der weitere Trubel ab. Ein wunderbarer Platz mit harmonischen Gebäuden und ringsrum Cafés, wo wir später längere Zeit saßen und die Menschen beobachteten (u.a. 2 Brautpaare, die ausgelassen feierten und Fotos schießen ließen) während wir auf unser Mittagsessen warteten. Spezialität des Ortes sind übrigens gefüllte, frittierte Oliven. Ralf fand sie lecker.

 

Zurück in der Unterkunft planten wir den weiteren Verlauf unserer Reise. Morgen sollte es auf jeden Fall nach San Marino gehen. Der dortige Campingplatz meldete viele freie Plätze, also passte das. Nachdem mir aber mein verletzter Fuß immer noch arge Probleme bereitete, wollten wir dann anschließend noch ein paar ruhige Tage an einem deroberitalienischen Seen, wie Iseo (bevorzugt), Garda oder Caldonazzo einlegen. Alternativ auch Südtirol. Aber hier merkte man, dass die bayerischen Schulferien noch liefen, es gab entweder keine freien Plätze oder es wurden nur Reservierungen ab 7 Tagen angenommen. Nach länger Überlegung beschlossen wir daher, übermorgen nach Hause zu fahren und den dortigen Spätsommer zu genießen und ich wollte meinen Fuß einem Orthopäden zeigen.

 

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